Don Bosco- Unser Monatsheiliger im Jänner

Don Bosco ist unser Monatsheiliger im Jänner.
Wir haben im Religionsunterricht sein Leben und Werk kennen gelernt.
Die SchülerInnen der KGS 8 und 9 haben über das Maroniwunder gelesen und selbst Maroni gemacht und gegessen.
Die SchülerInnen der KGS 2, 4 und 5 haben sich diese Beschützer - Hunde gebastelt und hatten sichtliche Freude mit den Ergebnissen.
Hier können alle die Geschichte von Don Bosco nachlesen.

„Der Graue“ an Don Boscos Seite

Es ist schon später Abend und der Regen prasselt heftig an die Fensterscheiben.
Don Bosco hat gerade sein Abendgebet gesprochen und will nun, nach einem langen Arbeitstag, zu Bett gehen.
Da klopft es heftig an der Tür.
Don Bosco denkt: Es muss etwas Schlimmes passiert sein, wenn jetzt noch jemand an der Tür ist.
Schnell holt er eine Laterne und öffnet vorsichtig die Tür.
Ein kalter Wind weht herein und das Laternenlicht erlischt sofort.
In der Dunkelheit kann er nur die Umrisse eines Mannes erkennen, der gebeugt vor ihm steht.
Auf dem Kopf trägt er einen Hut, den er tief ins Gesicht gezogen hat.
Hektisch ruft er: „Don Bosco, komm doch schnell zu einem Sterbenden, komm und hilf ihm als Priester in seiner letzten Stunde!“
Der Mann gibt Don Bosco noch eine Wegbeschreibung, dann verschwindet er in der Dunkelheit.
Don Bosco macht sich schnellen Schrittes auf den Weg.
Als er um die Ecke in eine dunkle Gasse einbiegt, wird er von mehreren dunklen Gestalten überfallen.
Sie wollen aber nicht sein Geld, denn sie wissen er hat keines.
Nein, sie wollen sein Leben!
Die Männer ziehen Don Bosco einen Sack über den Kopf und fesseln ihn.
Don Bosco wehrt sich mit all seiner Kraft, aber gegen so viele starke Männer hat er keine Chance.
Plötzlich, in letzter Sekunde kommt wie aus dem Nichts ein großer grauer Hund.
Zähnefletschend treibt er die Angreifer in die Flucht und Don Bosco ist gerettet.
Der wilde fremde Hund ist nun zu Don Bosco ganz zahm.
Er leckt ihm die Hand und begleitet ihn Schritt für Schritt ganz nah an seiner Seite sicher nach Hause.
Don Bosco streichelt ihm liebevoll das Fell und nennt ihn den „Grauen“.
Langsam erholt er sich von diesem Schrecken und nun wird ihm klar, dass der Hilferuf gar nicht echt war, sondern nur ein Vorwand, um ihn in die dunkle Nacht zu locken.
Es gab keinen Sterbenden und die Räuber warteten bereits auf ihn.
Je länger Don Bosco nachdenkt, umso klarer wird ihm: Dieser große, graue Hund, den er bis dahin noch nie gesehen hat, hat ihm das Leben gerettet.
Als er in größter Gefahr war hat Gott ihn zur Hilfe geschickt, ist sich Don Bosco sicher.
In Zukunft stand ihm der „Graue“ in Not und Gefahr immer bei.

Erzählung aus:
PERTLER, Cordula und Reinhold: Kinder feiern Don Bosco. Don Bosco Verlag, München 2003

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